Pfote Neuigkeiten !

Pfote Tiere in Not !

Morgennebel
Erinnerungen

Nicht der geringste Kummer, den wir ertragen müssen, wenn sie von uns gehen, diese wortlosen Freunde,
ist, daß sie so viele Jahre unseres Lebens mit sich nehmen.

Doch wenn sie darin Wärme finden,
wer würde ihnen diese Jahre mißgönnen, die sie über uns gewacht haben?

Und was immer sie mit sich nehmen, sei versichert, sie haben es verdient.

unbekannt


























Zum Gedenken

Unvergessen - Falko
... Wachhund mit Leidenschaft für unser Tierheim
... war Betreuer unserer Kindergruppen von Schulen u. Kindergärten
... war Trost- und Streichelhund für Senioren im Altersheim
... war Kontakthund für behinderte Kinder
... war Lehrer und Vorbild für andere Hunde im Tierheim
... war Ersatzpapa für kleine Kätzchen
... liebte Schwimmen und Autofahren
... begleitete unsere erste Bauphase 2005
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Hund Whisky In Erinnerung an 18 Hundejahre - Whisky -

Am 21.11. 2006 verstarb friedlich, nach einem langen Leben unser Patenhund „Whisky“ im Alter von 18 Jahren.
Bis zum Schluß schmeckten ihm seine Leckerchen und wir taten alles, um ihm das Leben trotz seiner Beschwerden noch so angenehm wie möglich zu machen. Aus Altersgründen funktionierte jedoch sein Stoffwechsel nur noch notdürftig. Er konnte kaum noch sehen und seine Gelenke versteiften sich mehr und mehr. Sein Herz war schon länger schwach und er benötigte medizinische Hilfe. Dank der lieben Paten und ihren Spenden konnte ihm sein Leben mit den täglich notwendigen Medikamenten erleichtert werden.

Whisky kam als junger Hund ins Tierheim. Mehrere Vermittlungsversuche scheiterten. Aber nicht, weil vielleicht die neue Familie nicht geeignet war, nein unser Whisky büchste immer wieder aus und lief zurück ins Tierheim. Er überwand Zäune und machte auch vor der Fensterscheibe nicht Halt, nur um in sein geliebtes Tierheim zurück zu kommen.
Die Personen dort, vor allem unsere Katja an der er besonders hing, waren seine Familie, und nur dort wollte er sein. Also beschloß der Vorstand unseres Tierschutzvereines, dass Whisky bleiben durfte und so zum Patenhund wurde.

Whisky hatte damals die Aufgabe des Wachhundes im Tierheim, die er sehr gerne und gut erledigte. Als er dann in die Jahre kam, ging Whisky in den „Ruhestand“ und wurde durch unseren Falko in seiner Funktion als Wachhund abgelöst. Falko hatte auch den nötigen Respekt vor dem Alter seines Freundes Whisky und beschützte ihn beim Spiel auf der Wiese vor manch ungestümen, jüngeren Tierheimbewohnern.

Das Tierheim war für Whisky sein festes Zuhause und er gehörte wie selbstverständlich zu uns. Wir alle werden ihn sehr vermissen und für immer in unserem Herzen behalten.

Allen Paten danken wir herzlichst für ihre Unterstützung und hoffen, dass Sie uns und unseren vielen anderen Schützlingen weiterhin die Treue halten.






Kater MoritzWir werden Kater Moritz nie vergessen !

In der Sonneberger Tierauffangstation wohnte lange unser braungetigerter Kater Moritz.

Er kam als Fundtier ins Tierheim. Moritz wurde verletzt in einem Dorf gefunden, zu uns gebracht und hier auch gesund gepflegt. Damals bekam er aufgrund der notwendigen Pflege das Privileg, im Büro untergebracht zu sein.
Zwischendurch wurde er nach seiner Genesung einmal vermittelt. Leider kam Moritz wieder zurück, weil die Leute keine Zeit mehr für ihn hatten und auch nicht die Geduld. Dadurch wurde er unsauber, was psychische Ursachen hatte.
Wir stellten fest, dass Moritz ein Einzeltier sein will, denn mit anderen Katzen vertrug er sich nicht so gut. Mit Hunden hatte er wiederum weniger Probleme und verhielt sich ihnen gegenüber recht cool.

Vom Wesen her war unser Moritz sehr sensibel, liebte den Familienanschluß und konnte von Streicheleinheiten nie genug bekommen. Gerne hätten wir ihn in eine ruhige Familie vermittelt, jedoch zeigte sich für Moritz nicht das Interesse wie wir es uns für ihn erhofften.

Moritz genoß seinen Auslauf immer in der Nähe des Tierheimes. Er hatte auch einen richtigen Vaterinstinkt und war für so manches Katzenbaby der Papa. Die Kleinen wurden von ihm liebevoll abgeleckt und bekuschelt. Moritz ließ sich auch eine Menge von den kleinen Quälgeistern geduldig gefallen.
Auch von Falko wurde er so manches Mal gründlich „gewaschen“. Sobald sich jemand von uns Mitarbeitern oder Besuchern im Raum niederließ, war „Bürokater“ Moritz da und rückte sich schnurrend auf dessen Schoß zurecht. Leckelis waren natürlich immer willkommen.
Als damals die Lage im Tierheim besonders schwierig war, bedingt durch die veränderte Situation im Personalbereich, trauerte der sensible Moritz darüber sehr, fraß wenig und man merkte ihm an, dass er irgendwie unglücklich ist. Er war deshalb sehr frustriert und wurde leider wieder etwas unsauber und fügte sich eine Verletzung zu, die versorgt wurde und wieder gut verheilte.

Nach dem Winter ging es ihm wieder besser, weil er draußen seine Freiheit genießen konnte. Schmuddelwetter mochte Moritz gar nicht.
Im Herbst suchten wir erneut nach einer geeigneten Familie für Moritz, leider wieder ohne Erfolg. Und dann im April 2007 wurde Moritz ganz plötzlich schwerkrank. Er wurde noch tierärztlich behandelt, doch leider konnte ihm nicht mehr geholfen werden und unser lieber Moritz hat uns für immer verlassen und ist nun im Katzenhimmel.