Pfote Neuigkeiten !

Pfote Tiere in Not !

Lesen Sie auf dieser Seite:

Katzen:
Pfeil Kastration, warum?
Pfeil Das Leid der freilebenden Katzen



Hunde:
Pfeil Trennungsangst







Immer aktuell: Wir suchen für unsere Tierauffangsstation dringend einen zuverlässigen Helfer oder eine Helferin
auf ehrenamtlicher Basis !

Eingesetzt würden Sie hauptsächlich vormittags an den Wochenenden sowie an Feiertagen, manchmal auch
wochentags an Vormittagen, je nach Bedarf.
Unbedingte Voraussetzungen:
Liebe zu Tieren, Verantwortungsbewußtsein, Umsichtigkeit und vor allem absolute Zuverlässigkeit !
Rüstige RentnerIn bevorzugt.

Wer helfen kann und möchte, den bitten wir um Terminvereinbarung telefonisch oder per Email.
Telefon: 03675-742759, 036761-52890
mobil: 0171-3557128
eMail:tierheim-sonneberg@gmx.de

Das Team des Tierheim Sonneberg freut sich auf Sie ...
























































































Infobutton Wir appellieren an alle Katzenbesitzer: „Lassen Sie Ihre Katzen kastrieren !“

Kastration hilft Kastration hilft Kastration hilft Kastration hilft

Kastration hilft, derartiges Leid wie das der kleinen Ausgesetzten zu verhindern. Sie hilft, dass die Katzenräume nicht mit Wildfängen überfüllt werden.

Vorteile der Kastration auf einen Blick :

Ohne die Maßnahme der Kastration wird das Katzenelend nur vergrößert. Jeder Katzenbesitzer steht mit in der Verantwortung und trägt mit der Kastration seines Tieres dazu bei, überzähligen Nachwuchs zu verhindern, um so das unsägliche Leid der Tiere zu verringern.

Alle angeführten Gründe liegen im Sinne des Tieres und jeder Katzenbesitzer sollte über eine Kastration nachdenken. Diejenigen, die das Kastrieren für unnatürlich halten sollen wissen, dass das „natürliche“ Leben für die wildlebende Katze bedeutet, nur ein Alter von 1-5 Jahren zu erreichen und in ihrem kurzen Leben möglichst viel Nachwuchs in die Welt zu setzen, von dem nur ein Drittel überlebt.











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InfobuttonDas Problem mit wild lebenden Katzen und deren Leid !

Wir haben wieder Herbst und es geht schnell auf den Winter zu. Deshalb gehen derzeit viele Anfragen in der Tierauffangstation ein, ob wir nicht herrenlose, wilde Katzen aufnehmen können. Diese sind aber ein Leben in Gefangenschaft nicht gewohnt. Das bedeutet Stress pur für die Tiere. Aus diesem Grund möchten wir alle Tierfreunde, besonders Katzenliebhaber, informieren wie eigentlich richtig mit wild lebenden Katzen umzugehen ist. Es ist schön wenn sich Leute darum kümmern. Aber mit Fütterung alleine ist es nicht getan. Man geht damit auch eine Verpflichtung für die Gesundheit der Tiere ein. Das heißt, es sollten sich Interessengemeinschaften finden die finanzielle Mittel zusammenlegen sowie den Transport zum Tierarzt organisieren, um Kastrationen und ärztliche Versorgung durchführen zu lassen. Danach sollten die Katzen wieder in ihre gewohnte Umgebung gebracht werden.

Wichtig: Katzenfutter,Trockenfutter, Wasser, keine Essensreste des Menschen ! Vor allem nicht im Sommer.

Wenn die Tiere länger als 1 Monat versorgt werden hat man die Verantwortung dafür übernommen und kann die Tiere zum Beispiel nach 1 Jahr nicht mehr als Fundtiere ins Tierheim bringen wollen. Unser jüngster Fall zeigte wieder, wie solche wild lebenden Katzen gestresst sind, wenn sie sich plötzlich noch krank in einer Einzelbox wiederfinden. Diese Katzen müssen einzeln gehalten werden, um die anderen nicht anzustecken. Eine Weiterbehandlung von solchen Tieren ist so gut wie unmöglich und bringt für sie enormen Stress. Dafür haben aber manche Leute kein Verständnis, sondern wollen nur ihr Problem vor der Haustüre loswerden. Das kann nicht im Sinne von Tierschutz sein.

Laut Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, ist im § 8 , Abs.1-3 gesetzlich Folgendes verankert:
„Frei lebende Hauskatzen sollen mit Ausnahme kranker Katzen und Katzen zur Kastration grundsätzlich nicht ins Tierheim verbracht werden, da es in keinem Tierheim möglich ist, diese Tiere ihrer Lebensweise entsprechend zu halten. So würde schon die Haltung dieser nicht handzahmen Tiere, die keine engen Räume gewohnt sind, in einer Quarantänebox an Tierquälerei grenzen. Kastrierte Katzen müssen vor der Freilassung in geeigneter Weise gekennzeichnet werden. Der Tierschutzverein sollte versuchen, die Versorgung dieser Tiere durch Tierfreunde zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sind mit der Ordnungsbehörde abzuklären.“

Wir nehmen herrenlose Katzen gerne auf, unter der Voraussetzung ,dass sie handzahm sind, sich anfassen und tierärztlich behandeln lassen. Nur so haben sie auch eine Chance auf Vermittlung. Anders hat das alles keinen Sinn. Man tut den Tieren nichts Gutes. Sie ins Tierheim in geschlossene Räume zu verfrachten ist nur falsch verstandene Tierliebe. Tierfreunde die sich wegen dem Winter sorgen machen, können wir beruhigen. Die Tiere sind intelligent genug und finden auch im Winter ihren Unterschlupf. Wichtig dabei ist, dass der Gesundheitszustand der wilden Katzen in Ordnung ist. Nur verantwortungsvolleres Kümmern kann die Gesunderhaltung der Tiere gewährleisten und somit eine Verbreitung von Krankheiten unter den Tieren verhindern. Der Tier-und Naturschutzverein Sonneberg allein hat nicht die Mittel, diese Kosten voll zu tragen. Eine Spendenaktion für das Kastrieren wild lebender Katzen wäre sehr hilfreich. Wenn viele dieser Tiere, die sich meist in Gartenanlagen oder verlassenen Gebäuden aufhalten, kastriert würden, könnte so die Population erheblich eingeschränkt werden.

Wir bitten deshalb alle Katzenfreunde und Mitglieder des Vereins aus Sonneberg und Umgebung mitzuhelfen. Der Tierschutzverein hat weder das Personal, das Geld, noch die Zeit all das alleine zu übernehmen.

Wir helfen den Tierfreunden die frei lebende Katzen versorgen gerne mit Rat und Tat. Sie können sich zum Beispiel unterstützend Futter bei uns in der Tierauffangstation abholen sowie sich mit anstehenden Fragen an uns wenden.

In diesem Zusammenhang appellieren wir auch an alle Katzenbesitzer, ihren Kater oder Katze kastrieren zu lassen, um unerwünschten Nachwuchs einzudämmen. Die Aufnahmekapazitäten im Tierheim sind sehr schnell erschöpft. Wenn jeder verantwortungsbewusst mit seinem Haustier umgeht und seinen Kater oder Katze kastrieren lässt, kann im Vorfeld viel tierisches Leid vermieden werden.

Und dabei müssen alle mithelfen !
Für alle Tierfreunde die uns gerne bei Kastration und Behandlung unterstützen und damit diesen Katzen helfen möchten, hier unser Spendenkonto:

Sparkasse Sonneberg
Konto 320 012 395
BLZ 840 547 22
Stichwort: „Wilde Katzen“


Martina Henning und Katja Höfler
Tier-und Naturschutzverein Sonneberg und Umgebung e.V.

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Infobutton Trennungsangst

tritt auf bei Hunden, die

die Hunde bekommen beim Alleinsein STRESS, der sich in körperlichen Symptomen äußert: Herzrasen, vermehrter Speichelfluss, unkontrollierter Kot- und Harnabsatz, Erbrechen u.a. Wenn der psychische Stress zu stark ist, versucht der Körper Wege zu finden, diesen Druck durch bestimmte stressabbauende Verhaltensweisen zu vermindern. dazu dienen verschiedene Strategien wie

Machen Sie sich frei von menschlichen Wertvorstellungen: der Hund bellt nicht, weil er „protestiert“ und seine Menschen nur für sich will; er zerstört Dinge nicht, weil er sich „rächen“ will („Rache“ gibt es im Verhaltensrepertoire von Hunden nicht). Machen Sie nicht den Fehler, Ihren Hund für sein Fehlverhalten zu strafen. Für einen Hund, der unter Trennungsangst leidet, ist Strafe niemals eine geeignete Therapie-Maßnahme. Statt dessen schüren Strafen zusätzliche Angst, etwa vor ihrer Wiederkehr. Das Unterwürfigkeitsverhalten wird gezeigt, weil der Hund in genau dieser Situation (Stress, stressabbauendes Verhalten, Besitzer bei Rückkehr wütend) immer gestraft wurde (vermeintlich als „Er weiß ganz genau, was er gemacht hat“ interpretiert).

Ziel ist es, das Hundeverhalten dahingehend zu verändern, dass beim Alleinsein kein Stress-Zustand mehr auftritt

Bei starkem Zerstörungs-Verhalten kann die Benutzung einer Therapiebox in der Anfangsphase von großem Nutzen sein: Der Hund erlebt ein Gefühl von Geborgenheit, er bekommt sozusagen eine Höhle zum Rückzug geboten.
Auf jeden Fall muss der Hund eine positive Verknüpfung mit der Box aufbauen: zuerst wird er täglich darin gefüttert, es wird mit ihm darin gespielt, Lieblingsdecke und -spielzeug kommen hinein; dies alles erfolgt unbedingt bei geöffneter Box-Tür.
Wenn er ohne zu zögern hinein geht, sollte er die Platz-Bleib-Übung darin ausführen und viel Lob dafür ernten. Dies sollte anfangs noch bei geöffneter Tür, später dann mit geschlossener Tür (langsam von Sekunden auf Minuten und mehr steigern)geübt werden.
Sollten Sie ihren Hund nach genügend langer Gewöhnungszeit in der Box allein lassen, geben Sie ihm zur Beschäftigung/ zum Abreagieren etwas zum Zerbeißen hinein (Kauknochen, Stock, Spielzeug).